Landeshauptmann ordnet Luftmessungen an  NÖN  Artikel vom 12.Dezember 2012

Nach dem Besuch der Bürgerinitiative in St.Pölten ordnet LH Pröll nun weitere Feinstaubmessungen rund um den CEMEX Steinbruch am Pfaffenberg an.  Bereits in den nächsten Wochen sollen die Meßcontainer installiert werden. 

Der BI ist vor allem wichtig, dass diesmal Meßmethoden eingesetzt werden, die es ermöglichen, auch über die Herkunft des Staubes und damit über die wesentlichen  Staubverursacher eine Aussage treffen zu können. 

Bereits nach den Messungen durch das Land N.Ö. im Jahre 2003 wurde der Steinbruch als ein wesentlicher Emittent betrachtet. Der weitere Abbau der Schutzzone am Pfaffenberg wird nach Ansicht der Bürgerinitiative die Staubsituation für Hainburg weiter verschlechtern. 

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Bezirksblatt vom 12.Dezember 2012

Auch im Bezirksblatt wird über die vom Land N.Ö neuerlich veranlassten Feinstaubmessungen in den, dem CEMEX- HOLLITZER Steinbruch,  umliegenden Gemeinden brichtet. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der CEMEX HOLLITZER Steinbruch vollständig von Natura 2000 Schutzgebiet umgeben ist und mit Bad Deutsch Altenburg ein Kurort unmittelbar an den Steinbruch angrenzt. 

Zu den regionalen Arbeitsplätzen, die laut Zeitungsbericht vom Steinbruchbetreiber CEMEX hervorgehoben werden ist anzumerken, dass  laut veröffentlichten Berichten des Steinbruchbetreibers die Mitarbeiterzahl zwischen 11 und 50 schwankt. Es kann also von 11 fixen Vollzeitmitarbeitern ausgegangen werden. 

Die Forderung der Bürgerinitiative, die Schutzzone zu erhalten, gefährdet in den nächsten Jahrzehnten keine Arbeitsplätze im Steinbruch, da bei einem  Abbauverzicht auf die für Hainburg so wichtige Schutzzone immer noch bis 2045 statt wie geplant bis 2055 abgebaut werden würde.      

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Treffen mit Frau Dr.Petrovic am 5.Dezember 2012

Vertreter der Bürgerinitiative besuchten im Palais Niederösterreich Frau Dr.Madeleine Petrovic um den aktuellen Stand in der Causa Steinbruch Pfaffenberg zu diskutieren und um die Grünen um Unterstützung zu bitten.

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Auch im Zeitungsbericht der NÖN vom 12.12.2012 wird die Belastung durch Feinstaub rund um den CEMEX Steinbruch thematisiert. Der Prokurist des Steinbruchbetreibers Bernd Wanivenhaus will keinen Zusammenhang zwischen Steinbruch und Feinstaubproblem erkennen obwohl, wie im Bezirksblatt berichtet bis zu 65.000 LKW pro Jahr die 1,3 Mio  Tonnen Gestein, die gewonnenen  und gelagert werden als  Steine, Schotter und Sand abtransportieren.

Die NÖN weist in disem Artikel auch auf den in Mitteleuropa bisher größten romischen Tempelbezirk hin, der auf dem Pfaffenberg in den 80er Jahren entdeckt wurde. Dieses besonders wertvolle Kulturgut wurde bereits ein Opfer des atemberaubend schnellen Abbaues im CEMEX Steinbruch. Die Reste dieses Jupitertempels lagern in Depots in der Stadt Hainburg. 

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Kurier Artikel vom 4.Dezember 2012

Am 4.12. erschien im Kurier ein Artikel, in dem über die ausserordentlich hohe Feinstaubbelastung in Hainburg berichtet wird.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die aktuellen Aktivitäten der Bürgerinitiative Pfaffenberg hingewiesen. Vor allem wird unser Hilferuf hervorgehoben, den wir im Sommer dieses Jahres im Rahmen einer Bürgerbefragung durch das Land N.Ö. an den Herrn Landeshauptmann Erwin Pröll gerichtet haben.

Am 22.11. fand in St.Pölten ein Gespräch mit Frau Mag.Pechter-Parteder vom Büro des Herrn Landeshauptmannes statt, bei dem wir unsere Sorgen über die negativen Auswirkungen des CEMEX-Steinbruchs darlegen und die Wichtigkeit der Schutzzone am Pfaffenberg untermauern konnten.

In diesem Gespräch wurde auch die Vereinbarung aus dem Jahr 1981 behandelt, in der ja der Steinbruchbetreiber die Erhaltung des Hainburger Grates am Pfaffenberg auf 300m Seehöhe als Schutzzone für die Stadt Hainburg klar und unmißverständlich zusagt. Die  zivilrechtliche Übereinkunft steht über allen behördlichen Bescheiden und ist daher einzuhalten.

Im Gegensatz zur Meinung von Bgm Karl Kindl im  Kurier entspricht leider NICHT alles den Rechtsnormen, da diese Schutzzone vom Steinbruchbetreiber CEMEX bereits an manchen Stellen zerstört wurde.

CEMEX-Prokurist Bernd Wanivenhaus ist zwar laut dem Zeitungsbericht an einer einvernehmlichen Lösung interessiert, möchte aber die Schutzzone weiterhin zerstören und auf keinen Kubikmeter Abbau verzichten. Alle Gesprächsversuche der Bürgerinitiative, die bereits zum Teil abgebaute Schutzzone zumindest auf heutigem Stand zu erhalten wurden von CEMEX bisher abgelehnt.

 

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